JSA-Risikobeurteilung Vorschau: Ramm- und Bohrarbeiten für Gründungspfähle mit einem Ramm- und Bohrgerät

Ramm- und Pfahlbohrarbeiten. Planum freigeben / Bohren und räumen / Abstellen und übergeben. Dieser mit KI erstellte und überarbeitete Referenzinhalt wurde nicht fachlich durch Experten geprüft oder freigegeben. Vor der Anwendung sind eine geeignete fachliche Prüfung und die Freigabe am Einsatzort erforderlich.

Landgestützte Ramm- und Bohrpfähle mit getrennten Verfahrenszweigen. Vor Montage Gerätekonfiguration, Leitungen und Arbeitsplanum klären; vor jedem Verfahren die zugehörigen Schutzmaßnahmen prüfen.

Planum freigeben / Bohren und räumen / Abstellen und übergeben

Dieser mit KI erstellte und überarbeitete Referenzinhalt wurde nicht fachlich durch Experten geprüft oder freigegeben. Vor der Anwendung sind eine geeignete fachliche Prüfung und die Freigabe am Einsatzort erforderlich.

Arbeitsstopp

Bei Setzung, unerwarteter Neigung, Signalverlust, unbekannter Leitung, Schutzfehler, instabilem Pfahl, Leitungsschaden oder Zutritt stoppen. Keine improvisierte Schwenk- oder Rückfahrbewegung zur Stabilisierung.

1. Rechtlicher und technischer Rahmen

GrundlageAnwendungsgrenzen
BG BAU: Rammen B 183Abschnitt B 183: Tragfähigkeit, bestimmungsgemäßer Betrieb, Pfahlsicherung, Aufsicht und Prüfungen; gezielte Abschnittsprüfung.
BG BAU: Bohrgeräte B 184Boden, Leitungen, Rotation, sichere Bohrungen, Lagerung und Prüfungen; Ausgabe 07/2021, weiterhin auf Behörden-/Trägerportal verfügbar.

BG BAU B 183/B 184 unterscheiden Bedienerkontrollen, wiederkehrende Prüfungen und gerätespezifische Betriebsgrenzen. Nicht jede tägliche Sichtkontrolle ist eine Prüfung durch eine zur Prüfung befähigte Person. Tragfähigkeit, Leitungen, Werkzeugsicherung und Schutz offener Bohrlöcher sind konkret zu bewerten. DIN EN 16228 und DGUV 109-017 wurden nicht vollständig gelesen; keine pauschale doppelte Seilumschlingung, Mattenlage oder Freidrehradius wird daraus abgeleitet. Normen und Herstellerunterlagen ersetzen weder Gefährdungsbeurteilung noch Planumsnachweis.

2. Umfang und Eingangsdaten

Umfang

Landgestützte Ramm- und Bohrpfähle mit getrennten Verfahrenszweigen. Vor Montage Gerätekonfiguration, Leitungen und Arbeitsplanum klären; vor jedem Verfahren die zugehörigen Schutzmaßnahmen prüfen.

Gesonderte Planung

Keine Freigabe für Arbeiten vom Wasser, Sprengungen, Einstieg in Bohrlöcher, Arbeiten an aktiven Leitungen oder Bemessung des Planums. Bewehrungskörbe und besondere Ziehvorgänge benötigen eigene Hub- und Verfahrensplanung.

EingangsdatenZu prüfen
Planen und ortenBetreiberauskünfte · Verfahren und Gerätegrenzen · Gefahrenbereich · Auflagen der Leitungsbetreiber
Planum freigebenBetriebslastfälle · Zustand des Planums · Wasser und Randabstände · Reparatur und Freigabe
Aufbauen und prüfenBolzen und Sicherungen · Bremsen und Begrenzungen · Energietrennung · Absturzschutz und Rettung
Bohren und räumenFunktion der Schutzeinrichtung · Auswurfbereich · Bohrlochsicherung · Restbewegung beherrscht
Beton oder Mörtel fördernKupplungen und Rückhaltung · Druckgrenzen · Spül- und Notfallmittel · Vorgehen bei Leckage
Pfähle stellen und rammenAnschlagmittel und Halterung · Bärsicherung und Anschläge · Neigung und Erschütterung · Signale und Absperrung
Pfahlköpfe kappenHub- und Schnittfolge · Bestätigung des Rammstopps · Zustand des Schneiders · Bewehrungs- und Splitterschutz
Abstellen und übergebenAbstellkonfiguration · Öffnungen und Lagerung · Auflagen für Folgeschicht · Übergabe an Folgefahrer

Gerätelastfälle, Baugrunddaten, Planumsabmessungen, Lastaufnahmemittel und Druckleitungsspezifikationen sind für das gewählte Verfahren einzutragen. Lärm, Erschütterungen und Splitter bewerten; technische Maßnahmen und Absperrung zuerst, geeigneten Augen- und Gehörschutz für verbleibende Exposition festlegen. Dieser Entwurf enthält keine gemessenen Baustellenwerte oder erteilten Freigaben.

3. JSA in acht Schritten

ArbeitsschrittGefährdungen und FolgenVersagensfaktorenTechnische und organisatorische MaßnahmenPrüfung vor OrtPSRA
1. Planen und orten1. Leitungstreffer2. Freileitungskontakt3. Zutritt Dritter4. Beschädigung unterirdischer Versorgungsleitungen (Gas, Strom) durch den Bohrer aufgrund unvollständiger Pläne1. Leitungslage unklar2. Falsche Gerätekonfiguration3. Ungeregelter Verkehr4. Betreiberauflagen ungeklärt1. Leitungen vor Eingriff klären2. Ramm- oder Bohrverfahren festlegen3. Fahr- und Fußwege trennen4. Freileitungsmaßnahmen abstimmen1. Betreiberauskünfte2. Verfahren und Gerätegrenzen3. Gefahrenbereich4. Auflagen der Leitungsbetreiber
2. Planum freigeben1. Geräteumsturz2. Einsinken der Raupe3. Randbruch4. Umkippen des Geräts während der Montage durch unzureichende Tragfähigkeit des Untergrunds1. Lastfall im Nachweis fehlt2. Weiche Stelle unter Unterlage3. Entwässerung verändert4. Unterlagen ungeprüft verändert1. Planum gerätespezifisch bemessen2. Fahrweg und Stellfläche prüfen3. Nach Bodenänderung neu bewerten4. Planumsreparaturen kontrollieren1. Betriebslastfälle2. Zustand des Planums3. Wasser und Randabstände4. Reparatur und Freigabe
3. Aufbauen und prüfen1. Mäklersturz2. Absinken des Bären3. Gespeicherte Energie4. Versagen von Anschlagmitteln oder Herabstürzen von Bauteilen bei der kranunterstützten Mästemontage1. Montagebolzen fehlen2. Bremsen oder Winde defekt3. Angehobene Teile ungestützt4. Unsicherer Zugang zu Anschlüssen1. Montagefolge einhalten2. Schutzeinrichtungen prüfen3. Vor Zugang abstützen und trennen4. Gesicherten Mäklerzugang vorsehen1. Bolzen und Sicherungen2. Bremsen und Begrenzungen3. Energietrennung4. Absturzschutz und Rettung
4. Bohren und räumen1. Einzug an Schnecke2. Bohrgutauswurf3. Sturz ins Bohrloch4. Erfassen oder Einziehen von Personen durch rotierende Bohrschnecken, Kellystangen oder Seilwinden1. Griff in drehendes Werkzeug2. Unsicheres Abschleudern3. Bohrloch ungesichert4. Not-Halt als Freischaltung behandelt1. Zugang zur Rotation verhindern2. Vorgesehenes Räumverfahren nutzen3. Unbeaufsichtigte Löcher sichern4. Vor Werkzeugwechsel Energie trennen1. Funktion der Schutzeinrichtung2. Auswurfbereich3. Bohrlochsicherung4. Restbewegung beherrscht
5. Beton oder Mörtel fördern1. Schlauchschlag2. Druckinjektion3. Zementverätzung4. Peitscheneffekt oder Kupplungsversagen bei Hochdruck-Betonleitungen mit Verletzungsfolge1. Unpassende Leitungsteile2. Öffnen unter Restdruck3. Unsichere Störungsbeseitigung4. Druckleck mit Hand gesucht1. Druckgeeignete Teile verwenden2. Trennen und Druckfreiheit prüfen3. Freigabeverfahren der Pumpe nutzen4. Leckstellen nicht mit der Hand suchen1. Kupplungen und Rückhaltung2. Druckgrenzen3. Spül- und Notfallmittel4. Vorgehen bei Leckage
6. Pfähle stellen und rammen1. Pfahlabsturz2. Quetschen am Mäkler3. Splitter und Lärm4. Absturz des Pfahls durch Abrutschen der Anschlagmittel, Schäden am Schäkel oder Seilbruch1. Falsches Lastaufnahmemittel2. Pfahl vor Lösen ungesichert3. Schlaghaube beschädigt4. Pfahlfuß von Hand geführt1. Geplante Aufnahmepunkte nutzen2. Pfahl vor Abschlagen sichern3. Rammung überwachen und absperren4. Hände aus Pfahlführungen halten1. Anschlagmittel und Halterung2. Bärsicherung und Anschläge3. Neigung und Erschütterung4. Signale und Absperrung
7. Pfahlköpfe kappen1. Fallender Abschnitt2. Quarzstaub und Splitter3. Quetschen am Schneider4. Quetsch- und Anstoßgefahren beim mechanischen Kappen der Pfahlköpfe und Beim Umgang mit Betonbruch1. Abschnitt ohne Sicherung2. Rammung im Konfliktbereich3. Zutritt zum Schneidbereich4. Ungesicherte Bruchstücke entfernt1. Abschnitt vor Trennung sichern2. Konkurrierende Rammung stoppen3. Staub und Bruchstücke beherrschen4. Bewehrung und scharfe Enden sichern1. Hub- und Schnittfolge2. Bestätigung des Rammstopps3. Zustand des Schneiders4. Bewehrungs- und Splitterschutz
8. Abstellen und übergeben1. Offenes Bohrloch2. Unerwartete Bewegung3. Unsicherer Folgestandort4. Quetsch- und Anstoßgefahren beim mechanischen Kappen der Pfahlköpfe und Beim Umgang mit Betonbruch1. Bär nicht abgestützt2. Planumschaden verschwiegen3. Rohre können rollen4. Fahrt ohne Wegefreigabe1. Bär und Anbauteile sichern2. Bohrlöcher und Fahrweg schützen3. Mängel vor Übergabe dokumentieren4. Nächsten Fahrweg neu prüfen1. Abstellkonfiguration2. Öffnungen und Lagerung3. Auflagen für Folgeschicht4. Übergabe an Folgefahrer

PDF A behandelt grundlegende Arbeitskontrollen, B technische Fehler und C Leitung, Dokumentation und Übergabe. Der Text enthält acht Schritte mit vier Punkten je Hauptzelle; jedes PDF sechs Kernschritte mit drei Punkten. P/S/R/A, Messungen, Bestätigungen und Unterschriften bleiben für die tatsächliche Beurteilung leer.

4. Fiktives Beispiel und Versagensabläufe

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Das ursprüngliche Lehrbild bleibt erhalten. Es belegt keinen tatsächlichen Unfall und keine Eignung vor Ort. Erstellungsweise einschließlich möglicher KI-Generierung und Herkunft aus einem realen Unfall sind nicht verifiziert.

Szenario und Dokumentationsvergleiche sind fiktive Lernbeispiele. Sie belegen keine tatsächlichen Unfälle, Messungen, Prüfungen, Unterschriften oder Freigaben.

PunktFiktives Beispiel
AusgangslageEine Kolonne will nach Regen am nächsten Pfahl beginnen.
ÄnderungDer Planumsnachweis liegt vor; inzwischen wurde jedoch eine Leitungstrasse im Fahrweg geöffnet und verfüllt.
VersagenswegDie Aufsicht hält den alten Nachweis und eine lotrechte Mäkleranzeige für ausreichend.
Mögliche FolgeDie ungeprüfte Stelle könnte beim Fahren oder Heben nachgeben und die Lastverteilung verändern. Ein realer Unfall oder eine BG-Ermittlung wird nicht behauptet.
SchutzbarriereFahrt anhalten, verändertes Planum beurteilen lassen, projektgemäß wiederherstellen und den konkreten Fahrweg mit Gerätekonfiguration freigeben.

Versagensabläufe

Bodenpressungen ändern sich mit Mäklerstellung, Hublast, Schwenken und Fahren. Gesamtgewicht durch Raupenfläche ist nur ein Mittelwert und kein Nachweis gegen Randbruch, weiche Schichten oder Durchstanzen. Einzelner Plattendruckversuch und Neigungsanzeige ersetzen den Lastfallnachweis nicht.

Die Schnecke kann Kleidung erfassen, bevor eine Reaktion möglich ist. Eine Schaltleine verhindert den Zugang nicht automatisch. Beim Werkzeugwechsel und manuellen Reinigen sind Energien zu trennen und Restbewegungen zu beherrschen; Schutzkonzept und Betriebsarten müssen zum Gerät passen.

Eine verstopfte Förderleitung kann nach Pumpenstopp unter Druck bleiben. Rückhaltesicherungen ersetzen weder passende Kupplungen noch Druckfreiheit. Vor Öffnen nach Herstellervorgabe trennen, entlasten und prüfen. Rammen und SOB-Fördern sind getrennte Verfahrenszweige, keine Pflichtfolge für jeden Pfahl.

Entscheidungsfolge

PrüfschrittZu prüfen
Bekannte FaktenRamm- oder Bohrverfahren festlegen und Leitungen, Freileitungen, Verkehrswege sowie Nachbaranlagen klären.
Offene PunktePlanumsnachweis mit tatsächlichen Lastfällen und Fahrwegen abgleichen. Ein Nachweis vor der Reparatur gibt die geänderte Fläche nicht frei.
Grund für StoppMontage, Bremsen, Schutzsystem, Lastaufnahmemittel und Verfahrenszweig prüfen; Mängelteile vor dem Start sperren.
Benötigter NachweisBeim Bohren Rotation, Bohrgut und Druck beherrschen; beim Rammen Pfahl sichern, Bärschutz prüfen und Bodenreaktion beobachten. Bei Zutritt Unbefugter stoppen.
WiederaufnahmeBohrlöcher sichern, Bär und Werkzeuge abstellen, Kappen von Rammarbeiten trennen und Auflagen an die Folgeschicht übergeben.

5. Bedingte Entscheidungen und Fehler

BedingungMaßnahmeNachweisWeiter nach
Lastfall im Nachweis fehltPlanum gerätespezifisch bemessenBetriebslastfälle / Zustand des PlanumsPlanum passt zu aktuellen Gerätelasten
Griff in drehendes WerkzeugZugang zur Rotation verhindernFunktion der Schutzeinrichtung / AuswurfbereichRotation geschützt und Bohrloch gesichert
Unpassende LeitungsteileDruckgeeignete Teile verwendenKupplungen und Rückhaltung / DruckgrenzenLeitung passend; vor Öffnen druckfrei
Falsches LastaufnahmemittelGeplante Aufnahmepunkte nutzenAnschlagmittel und Halterung / Bärsicherung und AnschlägePfahl vor Abschlagen gesichert
Bär nicht abgestütztBär und Anbauteile sichernAbstellkonfiguration / Öffnungen und LagerungBär gesichert; Bohrlöcher geschützt

Ähnliche Situationen, andere Entscheidung

Szenario und Dokumentationsvergleiche sind fiktive Lernbeispiele. Sie belegen keine tatsächlichen Unfälle, Messungen, Prüfungen, Unterschriften oder Freigaben.

VergleichSituation ASituation B
Planum freigebenLastfall im Nachweis fehltPlanum gerätespezifisch bemessen
Bohren und räumenGriff in drehendes WerkzeugZugang zur Rotation verhindern
Beton oder Mörtel fördernUnpassende LeitungsteileDruckgeeignete Teile verwenden
Pfähle stellen und rammenFalsches LastaufnahmemittelGeplante Aufnahmepunkte nutzen

6. Aufgaben und Verantwortung

AufgabeVerantwortung
ArbeitsleitungRamm- oder Bohrverfahren festlegen und Leitungen, Freileitungen, Verkehrswege sowie Nachbaranlagen klären. Bohrlöcher sichern, Bär und Werkzeuge abstellen, Kappen von Rammarbeiten trennen und Auflagen an die Folgeschicht übergeben.
Technische PrüfungMontage, Bremsen, Schutzsystem, Lastaufnahmemittel und Verfahrenszweig prüfen; Mängelteile vor dem Start sperren.
AusführungPlanumsnachweis mit tatsächlichen Lastfällen und Fahrwegen abgleichen. Ein Nachweis vor der Reparatur gibt die geänderte Fläche nicht frei.
Prüfung / BewertungBeim Bohren Rotation, Bohrgut und Druck beherrschen; beim Rammen Pfahl sichern, Bärschutz prüfen und Bodenreaktion beobachten. Bei Zutritt Unbefugter stoppen.

Leitung und Übergabe

ArbeitsschrittTechnische und organisatorische MaßnahmenPrüfung vor Ort
Planen und orten1. Leitungskoordination benennen2. Verfahrenswahl dokumentieren3. Stoppzeichen unterweisen1. Betreiberauskünfte2. Verfahren und Gerätegrenzen3. Gefahrenbereich
Planum freigeben1. Gerätelasten abgleichen2. Planumsänderungen erfassen3. Nur geprüfte Fläche freigeben1. Betriebslastfälle2. Zustand des Planums3. Wasser und Randabstände
Aufbauen und prüfen1. Montageprüfung festhalten2. Mangelhafte Anschlagmittel sperren3. Freischaltverantwortung zuweisen1. Bolzen und Sicherungen2. Bremsen und Begrenzungen3. Energietrennung
Bohren und räumen1. Schutzprüfung begleiten2. Zugangsbedarf koordinieren3. Bohrlochsicherung dokumentieren1. Funktion der Schutzeinrichtung2. Auswurfbereich3. Bohrlochsicherung
Beton oder Mörtel fördern1. Leitungskompatibilität prüfen2. Entstörverfahren festlegen3. Leitungsdefekte dokumentieren1. Kupplungen und Rückhaltung2. Druckgrenzen3. Spül- und Notfallmittel
Abstellen und übergeben1. Bärsicherung bestätigen2. Offene Bohrlöcher erfassen3. Auflagen der Folgeschicht übergeben1. Abstellkonfiguration2. Öffnungen und Lagerung3. Auflagen für Folgeschicht

7. Haltepunkte und Dokumentation

HaltepunktNachweis vor FreigabeBestätigung / Freigabe
StartLandgestützte Ramm- und Bohrpfähle mit getrennten Verfahrenszweigen. Vor Montage Gerätekonfiguration, Leitungen und Arbeitsplanum klären; vor jedem Verfahren die zugehörigen Schutzmaßnahmen prüfen.
HP-1 Planum freigebenBetriebslastfälle · Zustand des Planums · Wasser und Randabstände · Reparatur und Freigabe
HP-2 Aufbauen und prüfenBolzen und Sicherungen · Bremsen und Begrenzungen · Energietrennung · Absturzschutz und Rettung
HP-3 Beton oder Mörtel fördernKupplungen und Rückhaltung · Druckgrenzen · Spül- und Notfallmittel · Vorgehen bei Leckage
HP-4 Abstellen und übergebenAbstellkonfiguration · Öffnungen und Lagerung · Auflagen für Folgeschicht · Übergabe an Folgefahrer

Erst nach tatsächlicher Prüfung ausfüllen. Bei Änderungen oder Schichtwechsel erneut prüfen.

Dokumentationsbeispiele

Szenario und Dokumentationsvergleiche sind fiktive Lernbeispiele. Sie belegen keine tatsächlichen Unfälle, Messungen, Prüfungen, Unterschriften oder Freigaben.

Die Kästchen sind statische Dokumentationshilfen. Ein Haken ist weder Eignungsnachweis noch Wiederaufnahmefreigabe. Nachweis, Person, Zeitpunkt, offene Punkte und Änderungen dokumentieren.

EintragUnzureichender VermerkCheckliste für den Nachweis
Planum freigebenNur vermerkt: geprüft und sicher□ Betriebslastfälle□ Zustand des Planums□ Wasser und Randabstände□ Reparatur und Freigabe
Bohren und räumenNur vermerkt: geprüft und sicher□ Funktion der Schutzeinrichtung□ Auswurfbereich□ Bohrlochsicherung□ Restbewegung beherrscht
Beton oder Mörtel fördernNur vermerkt: geprüft und sicher□ Kupplungen und Rückhaltung□ Druckgrenzen□ Spül- und Notfallmittel□ Vorgehen bei Leckage
Pfähle stellen und rammenNur vermerkt: geprüft und sicher□ Anschlagmittel und Halterung□ Bärsicherung und Anschläge□ Neigung und Erschütterung□ Signale und Absperrung

8. Checkliste und Notfallmaßnahmen

PrüfpunktErgebnisPerson / Maßnahme
□ Planen und orten: Betreiberauskünfte
□ Planum freigeben: Betriebslastfälle
□ Aufbauen und prüfen: Bolzen und Sicherungen
□ Bohren und räumen: Funktion der Schutzeinrichtung
□ Beton oder Mörtel fördern: Kupplungen und Rückhaltung
□ Pfähle stellen und rammen: Anschlagmittel und Halterung
□ Pfahlköpfe kappen: Hub- und Schnittfolge
□ Abstellen und übergeben: Abstellkonfiguration
□ Freigabe / Übernahme

Arbeitsstopp

Bei Setzung, unerwarteter Neigung, Signalverlust, unbekannter Leitung, Schutzfehler, instabilem Pfahl, Leitungsschaden oder Zutritt stoppen. Keine improvisierte Schwenk- oder Rückfahrbewegung zur Stabilisierung.

Notfall

Alarm auslösen und Abstand zum Umsturz- oder Druckbereich halten. Keine Annäherung an schief stehendes Gerät, schwebenden Pfahl oder druckbeaufschlagte Kupplung. Not-Halt bedeutet keine Energiefreiheit; Bergung erst nach fachlicher Sicherung und Freigabe.

9. Quellen und Prüfgrenzen

2026-10-08

QuelleUmfang und Grenzen
BG BAU: Rammen B 183Abschnitt B 183: Tragfähigkeit, bestimmungsgemäßer Betrieb, Pfahlsicherung, Aufsicht und Prüfungen; gezielte Abschnittsprüfung.
BG BAU: Bohrgeräte B 184Boden, Leitungen, Rotation, sichere Bohrungen, Lagerung und Prüfungen; Ausgabe 07/2021, weiterhin auf Behörden-/Trägerportal verfügbar.

Dieser mit KI erstellte und überarbeitete Referenzinhalt wurde nicht fachlich durch Experten geprüft oder freigegeben. Vor der Anwendung sind eine geeignete fachliche Prüfung und die Freigabe am Einsatzort erforderlich.

10. PDF-Hinweise und FAQ

PDF A behandelt grundlegende Arbeitskontrollen, B technische Fehler und C Leitung, Dokumentation und Übergabe. Der Text enthält acht Schritte mit vier Punkten je Hauptzelle; jedes PDF sechs Kernschritte mit drei Punkten. P/S/R/A, Messungen, Bestätigungen und Unterschriften bleiben für die tatsächliche Beurteilung leer.

Inhaltsgruppen-ID

jsa-pile-driving

Erlaubt der Planumsnachweis jede Fahrt?

Nein. Konfiguration, Route und Zustand mit dem Nachweis abgleichen, insbesondere nach Regen, Reparatur oder Aufgrabung.

Ersetzt die Schaltleine eine Schutzeinrichtung?

Nicht automatisch. Zugang zur gefährlichen Rotation gerätespezifisch verhindern und vor manuellem Eingriff trennen.

Darf die gestoppte Pumpe geöffnet werden?

Nicht ohne Weiteres. Restdruck kann bleiben; vor Öffnen nach Herstellervorgabe trennen, entlasten und prüfen.

Sind Rammen und SOB eine Arbeitsfolge?

Nein. Verfahrenszweig wählen und Schnittstellen festlegen; Ausrüstung, Gefahren und Abschlussnachweise unterscheiden sich.

Wurde das Dokument fachlich geprüft und freigegeben?

Nein. Öffentliche Quellen sowie redaktionelle, Layout- und Konsistenzprüfungen wurden mit KI ausgewertet. Es erfolgten keine Prüfung am Einsatzort und keine fachliche Freigabe. Vor Verwendung ist eine geeignete fachliche Prüfung erforderlich.

11. Änderungshistorie und Erstellung

Dieser mit KI erstellte und überarbeitete Referenzinhalt wurde nicht fachlich durch Experten geprüft oder freigegeben. Vor der Anwendung sind eine geeignete fachliche Prüfung und die Freigabe am Einsatzort erforderlich.

DatumVersionÄnderungPrüfstatus
2026-07-22Ursprung ohne VersionsangabeOriginal gesichertKeine fachliche Freigabe
2026-10-081.1Entscheidungen, JSA und PDFs überarbeitetKeine fachliche Freigabe

Bodenabstützung, Leitungserkundung, Drehteilschutz, Förderleitungen, Pfahlführung, Rammen und Kappen bleiben erhalten. Unbelegte Pauschalvorgaben zu Unterlagen, Anschlagmitteln und Abständen sowie erfundene Unfallermittlungen wurden ersetzt. Bedienerkontrolle und Prüfung durch befähigte Personen werden unterschieden. Original bleibt vollständig gesichert; zuvor keine Artikelrevision und keine PDFs, neue redaktionelle Fassung 1.1.